W: Bei Lötarbeiten in einem Seniorenwohnheim geriet eine Azetylen-Gasflasche in Brand

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Bei Lötarbeiten in einem Seniorenwohnheim war eine Azetylen-Gasflasche in Brand geraten. Die alarmierte Berufsfeuerwehr Wien löschte den dabei entstandenen Brand und brachte die Gasflasche ins Freie. Dort wurde sie von einem Scharfschützen aufgeschossen um das Gas kontrolliert entweichen zu lassen. Es wurde niemand verletzt.

Die Gasflasche war bei Arbeiten im Gangbereich im 1.Stock des Wohnheims im Bereich des Flaschenventils in Brand geraten. Auch Teile der Wand- und Deckenverkleidung des Gangs fingen Feuer. Die alarmierten Kräfte der Berufsfeuerwehr Wien löschten den Brand und kühlten die Gasflasche, um sie in den Innenhof des Wohnheims bringen zu können.

 

Gleichzeitig wurden die Bewohnerinnen und Bewohner angewiesen, in sicheren Bereichen des Hauses zu bleiben. Ein an den Hof angrenzender Schul-Sportplatz und ein Kindergarten wurden zur Sicherheit geräumt, während ein Scharfschütze der Cobra angefordert wurde. Der Polizist schoss aus sicherer Position mehrmals auf die Gasflasche, sodass der Druck kontrolliert entweichen konnte.

 

Die Feuerwehrleute belüfteten den Brandbereich im Seniorenwohnaus und kontrollierten die Wohnungen des Hauses. Dabei wurde keine weitere Gefährdung festgestellt. Die Oelweingasse war während des Einsatzes gesperrt.


Foto: Stadt Wien | Feuerwehr

Quelle/Text: Ing. Christian Feiler; OBR / Berufsfeuerwehr Wien / www.feuerwehr.wien.at