NÖ: FF Maria Enzersdorf - zwei Sturmschadeneinsätze gleichzeitig

© Freiwillige Feuerwehr Maria Enzersdorf/Herbert Wimmer
© Thomas Tinkl/FF Maria Enzersdorf

 

 

Sturmschaden - Fassadenteile drohen abzustürzen Eine Stunde waren die Feuerwehrkräfte bereits mit einer losen Lichtkuppel an einem Hallendach eines Industriegebäudes im Einsatz, als per Funk ein weiterer Sturmschadeneinsatz, in der Gabrieler Straße, gemeldet wurde.

Das HLF2 Maria Enzersdorf fuhr die neue Einsatzadresse an und stellte eine lose Blechverkleidung am Dach eines Einfamilienhauses fest. Um eine Demontage durchführen zu können, wurde die Feuerwehr Brunn am Gebirge alarmiert. Steig Brunn wurde in Stellung gebracht und konnte mittels Akkuflex das Blechteil entfernen. Die restliche Mannschaft der Feuerwehr Brunn am Gebirge unterstützte die Arbeiten am Hallendach. Nach über einer Stunde konnte der Einsatz beendet und sämtliche Kräfte wieder in die Feuerwehrhäuser einrücken. Die Feuerwehr Maria Enzersdorf bedankt sich für die gewohnt gute Zusammenarbeit bei der FF Brunn am Gebirge.

 

Sturmschaden - Glaskuppel droht abzustürzen Das Sturmtief „Siglinde“ erreichte am 24. Oktober 2018 auch das Einsatzgebiet der Freiwilligen Feuerwehr Maria Enzersdorf. Die Bezirksalarmzentrale alarmierte um 8:02 Uhr zum Sturmschadeneinsatz in die Koenig & Bauer-Straße. Auf einem Hallendach eines Industrieobjektes, lösten starke Böen, mit Windspitzen von rund 100 km/h, eine große Lichtkuppel. Diese drohte nun zur Gänze abzureißen und auf das Firmenareal zu stürzen. Nach der Lageerkundung, begab sich ein Teil der Mannschaft auf das Dach, um mit einer Arbeitsleine das benötigte Material aufzuziehen. Zeitgleich fuhr das Lastfahrzeug zum Wirtschaftshof der Marktgemeinde Maria Enzersdorf, um Sandsäcke zu laden. Nachdem sämtliche Geräte auf das Dach befördert waren, musste zuerst der verbogene Hydraulikarm, mittels Akkuschere, durchtrennt werden. Währenddessen wurde per Funk ein weiterer Sturmschadeneinsatz, in der Gabrieler Straße, mitgeteilt.

 

Anschließend konnte die Kuppel mit einer Arbeitsleine in die ursprüngliche Ausgangslage zurückgezogen werden. Um einen Wassereintritt zu verhindern, wurde gemeinsam mit der Feuerwehr Brunn am Gebirge eine Plane über die Glaskuppel gelegt und mit Sandsäcken beschwert.

 

Nach über zwei Stunden war der Einsatz beendet und die Mannschaft konnte wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.


Fotos: Thomas Tinkl / FF Maria Enzersdorf

Quelle/Text :  Herbert Wimmer/ FF Maria Enzersdorf / www.ff-mariaenzersdorf.at