NÖ: FF Gaaden - Wohnhausbrand konnte verhindert werden

© Freiwillige Feuerwehr Gaaden
© Freiwillige Feuerwehr Gaaden

 

 

Nach einem arbeitsintensiven Wochenende mit unserer jährlichen Ortssammlung wurden wir am Sonntagabend um 20:40 Uhr zu einem Wohnhausbrand in Gaaden alarmiert. Unverzüglich rückten 15 Feuerwehrmitglieder mit vier Fahrzeugen zum besagten Einsatzort aus.

 

Im Zuge seiner Nachschau stellte Einsatzleiter OBI Erich Muck einen brennenden Holzstoß fest, wobei sich das Feuer bereits auf die Holzfassade des anliegenden Hauses bis zum Dachgiebel ausgebreitet hat. Durch die schnelle Vornahme eines C-Rohres konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden und eine weitere Ausbreitung auf das Haus oder umliegende Bäume verhindert werden.

 

Um sicherzugehen, dass keine weiteren Glutnester hinter der Holzverschalung lodern, wurde die Wärmebildkamera der Freiwilligen Feuerwehr Weissenbach nachalarmiert. Die Kameraden der Nachbarwehr kontrollierten den betroffenen Bereich und konnten keine weitere Brandgefahr feststellen, so dass um 21:15 Uhr „Brand aus“ gegeben werden konnte.

 

Auslöser des Brandes war ein Kübel mit Asche, welche bereits einen Tag zuvor entsorgt wurde. Die glückliche Situation, dass die Hausbewohner beim Brandausbruch zu Hause waren und erste Löschversuche mit einem Gartenschlauch und Wasserkübeln unternommen haben, sowie das schnelle Einschreiten der Feuerwehr haben wohl einen verheerend Gebäudebrand, der auch auf umliegende Bäume oder Nachbargebäude übergreifen hätte können, verhindert.

 

Nach der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft konnten 21 Kräfte der Feuerwehr und zwei Polizeistreifen den Einsatz nach einer Stunde beenden und wieder abrücken.


Quelle/Text u. Fotos: Alexander Hlousek, BI / FF Gaaden/ www.ff-gaaden.at